BIOCOL

 

flüssiger

 

Biohilfsstoff für Tierhaltungen

 

     

 

* Wehrt                     insektenartige Ungeziefer ab.

 

* Ermöglicht            optimale Ammoniak- und Staubbindung.

 

* Weicht                   Haarfilz und Kotkrusten an Tieren und Einrichtungen auf.

* Verbessert            bei Gülle und Mist die Handhabung,  Pflanzenverträglichkeit und Düngewirkung.

*Automatisch und manuell problemlos anwendbar.

 

  Wirkungen                              Zusammensetzung                              Anwendung

 

 

 

 

Wirkungen: 

In allen Tierställen ist BIOCOL besonders nützlich durch bewährte Mehrfachwirkung:

 Wehrt          Fliegen, Milben, Maden, Läuse, Flöhe und Zecken ab!

      (Erübrigt in der Regel zusätzliche Bekämpfungsmaßnahmen.)

 Ermöglicht optimale Ammoniak- und Staubbindung sowie Inaktivierung der anhaftenden

                  Schadkeime ohne dass die Tiere/Standflächen nass werden.

                  Verbessert Stalluft und senkt Infektionsgefahr!

 

Weicht       Haarfilz und Kotkrusten an Tieren, Gitterrosten und Stallfließen auf.

                  Wegen der hautfreundlichen Aufbereitung eignet sich BIOCOL nicht nur

                  zum Einweichen bei der Stallreinigung, sondern selbst bei Hautverletzungen

                  zur sanften Haut-, Euter- und Fellreinigung. Haut wird geschmeidig und das Fell glänzend!

 

Fördert     erwünschte Stallmist- bzw. Güllebakterien bei allen

     Fermentationsverfahren mit lebenskraftspendenen Vitalstoffen und

     hemmt gleichzeitig krankmachende, schadstoffbildende Fäulniserreger, 

     sofern die Voraussetzungen für eine sachgerechte Fermentation vorliegen.

                

                  Die gesteigerte bakterielle Tätigkeit der erwünschten Bakterien führt mit den in

      Gülle und Mist überschüssig enthaltenen Stickstoffverbindungen zu verstärktem

      Rohfaseraufschluss, so dass die daraus vermehrt gewonnenen Kohlenstoffver-

      bindungen wiederum der bakteriellen Eiweißbildung bzw. Vermehrung dienen.

      Schützt Bioabfälle zugleich und nachhaltig vor Stickstoffverlusten.

 

      Dies zeigt sich wie folgt:

      * Macht Gülle fließfähiger, homogener, leichter aufrühr- und verteilbar.

 

      * Beschleunigt die Rotte und verbessert damit die Verteilbarkeit des Stallmistes.

 

      * Vermeidet Geruchsbelästigung beim Lagern und Ausbringen von Gülle und Mist.

 

      * Erlaubt geruchsarme Güllebelüftung und höheren Gasertrag bei Biogasanlagen.

 

      * Macht Gülle und Mist boden- und pflanzenverträglicher und erhöht deren

       Düngewirkung sowohl durch vermehrte Bildung von Pflanzenwuchsstoffen, wie durch

       optimale Bewahrung vor großer Stickstoffabgasung. Im Grünland begünstigt dies 

       vor allem das Wachstum der flachwurzelnden Untergräser und Kleearten.

 

 

Zusammensetzung:

 

Weil das gut wasserlösliche BIOCOL vorwiegend im Tierbereich angewandt wird, werden hierfür 

nur hochwertige Stoffe verwendet, die auch bei Hautpflegemittel Verwendung finden.

Es entspricht den Erfordernissen der EG-Öko-Vo 2092/91 und ist deshalb auch in Ökobetrieben

für genannte Verwendungszwecke zulässig.

 

Als Hauptölkomponente sind spezielle Alkanöle pflanzlichen Ursprungs enthalten. Ihre energiereichen fäulniswidrigen Kohlenstoffverbindungen sind in der vorliegenden Formulierung bakteriell besonders leicht und vollständig abbaubar. Dies beugt Fehlgärungen vor und begünstigt die Tätigkeit der erwünschten Bakterien.

 

Die ebenfalls fäulniswidrigen, verseiften pflanzlichen Säuren hemmen insektenartige Ungeziefer, verleihen dem BIOCOL in wässrigen Medien eine gute Benetzungswirkung und gewährleisten eine optimale Wirkstoffentfaltung.

 

Die pflanzlichen Vitaminöle enthalten neben notwendigen Vitaminen hoch ungesättigte Fettsäuren und spezielle Fermente. Diese verbessern als Biokatalysatoren bei den zu fördernden Mikroben die Sauerstoffverwertung und intensivieren ihre Tätigkeit.

 

Spezielle pflanzliche Essenzen tragen mit ihren Signalstoffen dazu bei, dass mikrobielle Krankheits- und Fäulniserreger sowie insektenartige Ungeziefer abgewehrt bzw. inaktiviert werden.

 

 

Anwendung:

 

BIOCOL stets mit Wasser verdünnt anwenden. Die empfohlenen Verdünnungen greifen Beton, Eisen, PVC, PE und PP nicht an und sind für Mensch und Tier auch bei Hautverletzungen unschädlich.

 

Da sich der größte Teil aller Fäkalienprobleme bereits im Tierstall entwickeln, wird der optimale Nutzen dann erreicht, wenn BIOCOL bereits dort regelmäßig nach Bedarfstabelle angewandt wird. Soll die bakterielle Um-setzung der Bioabfälle gefördert werden, so müssen selbstverständlich die üblichen Richtlinien beachtet wer-den, die eine sachgerechte Fermentation ermöglichen. Diese Richtlinien erhalten Sie auf Wunsch von BIOCO.

 

BIOCOL-Bedarfstabelle   (Zugleich gültig für die Behandlung des gesamten Kot und Harnanfalles.)

 

 

Je Tierplatz:                                      wöchentlich                     jährlich

Großtiere bei ca.       600 kg        75-80 ml         ca. 4 Liter            

(Kühe, Bullen, Pferde usw.)

Jungrinder                                    35-50 ml           ca. 2   “

Kälber, Schafe,    40-110 kg        16-20 ml          ca. 1   “   

Schweine             30-100 kg        16-20 ml          ca. 1   “

   „                          bis 30 kg          5-10 ml          ca. 500 ml

Geflügel                   ca. 3 kg         2-2,5 ml          ca. 125 ml

                                ca. 1 kg          ca. 1 ml            50-60 ml

 

Bedarf bei anderen Tierarten entsprechend ihrem Gewicht.

 

Bei geringen Mehrkosten können die hohen Wirkungseffekte von BIOCOL um mindestens weitere 30 % erhöht werden, wenn es täglich automatisch mit der BIOCOMAT-Anlage versprüht wird.

 

1.  Bei einstreureichen Mistmatratzen

      die nicht täglich entfernt werden, z.B. bei Tieflaufställen,

      Tierbuchten und Geflügel-Bodenhaltung.

      a) mit Gießkanne/Rückenspritze BIOCOL 10 %ig über die

          Matratzen sprühen erstmals bevor die Buchten mit Tieren 

          belegt werden, dann wöchentlich nach Bedarfstabelle.

          Bei dicht belegten Geflügel-Mastställen kann die gesamte

          BIOCOL-Menge für die vorgesehene Mastzeit auf einmal

          vor Beginn der Stallbelegung angewendet werden.

      b) vollautomatisch kann BIOCOL nach o.g. Bedarfstabelle 

          mittels BIOCOMAT in verringerter Konzentration mehrfach 

          täglich im gesamten Tierbereich versprüht werden, dies

          ermöglicht den größten Wirkungseffekt.

 

2.  Bei einstreureichen Kotflächen mit tägl. Entmistung

      BIOCOL nach Bedarfstabelle  entweder vollautomatisch tägl.

      mehrmals oder manuell mit Gießkanne in Teilgaben wöchentlich

      mehrmals in 10 %iger Verdünnung über die Kotfläche verteilen.

 

3.  Bei Jauchegruben im Stall

      1 Liter BIOCOL auf ca. 7 m³ unverdünnte Jauche (nicht Gülle) 

      mit Wasser verdünnt anwenden. Davon die halbe Menge bei 

      leerer Grube und den Rest wenn die Grube halbvoll ist.

 

4.  Bei Ställen mit Gülleanfall

      wo die gesamte Kot- und Harnmenge zusammenfließt. Also

      Aufstallungen mit Treib-, Stau- oder Umspülkanäle, Innenge-

      schäle oder mit einstreulosen Kotplatten. Anwendung nach

      Bedarfstabelle vollautomatisch tägl. mehrmals mit BIOCOMAT-

      Sprühanlage. Manuell wöchentlich in 10 %iger Verdünnung mit

      Wasser mittels Gießkanne/ Rückenspritze. Wird BIOCOL über

      die Spaltenböden in Bullenlaufställen manuell angewendet, so 

      soll es nur in die Spaltenschlitze gegossen werden. Übersprü-

      hen Sie ruhig die Tiere, denn die BIOCOL-Lösung tut ihnen wohl.

 

5.  Zur Stall- und Tierreinigung

      BIOCOL 5-10 %ig dem Einweichwasser beigeben.

      Tilgt sofort Geruch und weicht Haarfilz bzw. Kotkrusten

      schneller auf. Wird auch gern angewandt zur Euter-

      reinigung, Schwanzwaschen usw. Mehrfachnutzen er-

      halten Sie, wenn Sie das Waschwasser danach in den

      Güllekanal geben.

 

6.  Zur Abwehr der insektenartigen Ungeziefer

      In der Regel reicht die Aufwandmenge wie in der BIOCOL-

      Bedarfstabelle angegeben. Entweder in 10 %iger Verdün-

      nung mittels Rückenspritze wöchentlich mindestens ein-

      mal oder 1 %ig täglich mehrmals mit der automatischen

      Sprühanlage. Bei erhöhtem Befall Anwendungsintervalle

      entsprechend verkürzen.

 

7.  Zu Stapelmist und Bioabfallmieten

       Je nach Stickstoffgehalt 0,2-0,5 Liter BIOCOL/m³. Alle

       20-30 cm Schichthöhe mit 1 %iger Lösung, = 100 ml

       BIOCOL/10 l Gießkanne, benetzen.

 

8.  Zu Jauchegruben außerhalb des Stalles   

      1 l BIOCOL/10 m³ Jauche, davon die Hälfte mit Wasser

      verdünnt  in die leere Grube geben. Das restliche BIOCOL

      2-3 Wochen vor dem Ausbringen einrühren. Bei über 3 m

      Füllstand Jauche öfters während der Lagerzeit rühren.

      Erforderliche Mindesttemperatur von 10° C beachten.

 

9.  Zu Gülle die nicht zuvor im Stall

       mit BIOCOL behandelt wurde, empfiehlt es sich

       spätestens 2-3 Wochen vor Leeren der Grube 1 Liter

       BIOCOL mit mind. 2 Liter temperiertem Wasser zu ver-

       mischen und in 10 m³ Gülle kräftig einzurühren. Ca. 1

       Woche vor Ausbringen nochmals 0,3 l BIOCOL verdünnt

       mit Wasser unter kräftigem Rühren der Gülle beigeben.

       Erforderliche Mindesttemperatur von 10° C beachten.

 

10. Bei Pflanzenabwasser und Klärschlamm

      Je nach N-Gehalt 1 Liter BIOCOL mit 2 l Wasser in

      5-20 m³ einmischen.

 

11. Zur Herstellung von Pilzsubstraten

       Substrate mit 5-10 %iger BIOCOL-Lösung benetzen.

 

12. Für weitere Anwendungsbereiche

       von N-reichen Bioabfällen sowie zur Staubbindung von

       mineralischen bzw. pflanzlichen Dungstoffen liegen

       ebenfalls bewährte Anwendungsempfehlungen vor.

 

 

Lieferung:    Erfolgt in 20-Liter- und in 2,5-Liter-Kanister.

 

Lagerung:    BIOCOL vor fermentschädigenden Einflüsse wie starker Hitze, Mikrowellen usw. schützen.

                     Nach Frosteinwirkung vor Anwendung in temperiertem Raum aufwärmen und schütteln.

                     Im verschlossenem Orginalkanister mind. 2 Jahr haltbar.                                                                                                                      Stand 12/2005