BIOCON

 

für besseren Pflanzenwuchs

und Bodenaktivierung

Organischer NPK-Flüssigdünger

mit Vitalstoff- und Signalwirkung

     

 * verbessert die Blattgrün- und Wurzelbildung

    sowie die Aufnahme von Stickstoff- und Phosphorionen
 * fördert erwünschte Mikroorganismen des Bodens

    - die den Stickstoff der Luft binden (spart Zukauf-Stickstoff)
    - die organische Dünger- und Ernterückstände beschleunigt

      abbauen und humifizieren

 * zeigt besondere Begleitwirkungen:

    - durch beschleunigten Abbau der org. Dünger- und Ernterück-

      stände werden auch die anhaftenden Schadorganismen

      unwirksam gemacht, die sonst Vermehrungsfähig überwintern.

    - es stärkt die Widerstandskraft der Pflanzen gegen Schad-

      organismen

 

Bestandteile               Wirkungsweise               Anwendung

 

BIOCON enthält düngewirksame pflanzliche Stoffe aus der verarbeitenden Industrie, insbesondere Alkanöle pflanzlichen Ursprungs, kalireicher Algenextrakt, Molkepulver, Keimöl,  sowie pflanzliche Essenzen.

 

Die BIOCON-Bestandteile werden in einem speziellen Mikronisierungs- und Mischverfahren gut spritzfähig und pflanzenverträglich sowie leicht pflanzenaufnehmbar aufbereitet, so dass sich deren hochwirksamen Vital- und Signalstoffe optimal ernährend und impulsgebend im Boden und in den Wachstumszonen der Pflanzen entfalten können.

 

Gehalte: 17% organische Substanz (bewertet als Glühverlust) + 0,5% N + 0,14% P2O5 + 0,7% K2O

 

Auch zulässig nach Öko-Verordnung  (EG) Nr. 834/2007 und (EG) Nr. 889/2008

 

... und so wirkt BIOCON:

BIOCON wirkt sowohl auf den mikrobiellen Stoffwechsel sowie auf die Wachstumszonen der Pflanzen ernährend und impulsgebend ein.

Damit BIOCON bei geringer Aufwandmenge die zu fördernden Mikro- organismen über die wässrige Bodenlösung voll wirksam erreichen kann, wurde es dispersionsfähig und elektrolytisch wirksam aufbereitet. Es bedarf aber einer Mindestfeuchtigkeit des Bodens, für die der alltägliche Morgentau jedoch reicht, denn ausgetrocknete Böden ermöglichen keinen Ionenfluß und damit keine Reizweiterleitung.

BIOCON ermöglicht eine optimale Benetzung der Pflanzenzellen und Boden-
partikel. Entsprechend seiner großen Oberfläche bietet es die größtmögliche Gelegenheit zu raschem Abbau durch Mikroorganismen.
Die in den Alkanölen von BIOCON enthaltenen und in gut verwertbarer Form vorliegenden, natürlichen Kohlenwasserstoffe mit offenen Ketten werden dabei rasch oxydiert. Hierbei erweisen sich bakt. Fluorescens, bakt. Pyocyaneum, Mycobakt. album und rubrum am meisten aktiv. Sie bauen das ihnen als Fitnessnahrung dienende BIOCON mit Hilfe aerober Bakterien rasch zu Kohlensäure und Wasser ab.

Die Kohlensäuremehrung führt weiter zur Leistungssteigerung stickstoff-aufschließender Mikroben. Hiervon können jedoch mikrobielle Krankheits-erreger keinen Nutzen ziehen, denn die BIOCON-Vitalstoffe sind fäulniswidriger Natur und weisen Schadorganismen durch z .T. spezifische Signalwirkungen ab.

Folglich können all die Mikroben von BIOCON um so größeren Nutzen ziehen, die den atmosphärischen Stickstoff der Luft binden und solche, die durch Absonderung von Sekreten bzw. Schleimstoffen

a) Bioabfälle abbauen und humifizieren,
b) für Pflanzen schwer zugängliche, lebensnotwendige Spurenelemente, wie z.B. Silizium aus Gesteinsmineralien, pflanzenverfügbar aufschließen,

c) Bodenteile mit Einzelkornstruktur zu komplexen Bodenkrümel verkitten.

 

Bei Anwendung auf Pflanzenbewuchs zeigt sich die BIOCON-Wirkung besonders rasch. Denn Wirkstoffe die ins Blattinnere vordringen, stimulieren dort die Chlorophyllbildung, Aufnahme von CO2 und Lichtenergie. Blätter werden sichtlich grüner. Von Hagel und Schädlingsbefall bedingte Blatt- und Fruchtverletzungen verheilen schneller.

Wirkstoffe, die zu den Wurzelspitzen vordringen, regen dort sowohl die Aufnahme der Stickstoff- und Phosphorionen an, als auch die Aussendung von Signalstoffen ins Erdreich. Dies lockt pflanzendienliche Bodenlebewesen in den Wurzelbereich. Diese Bodenlebewesen geben ihrerseits wieder verstärkt Reiz- und Wirkstoffe an die Pflanzenwurzeln ab, so dass die Bildung der wichtigen Pflanzenhaarwurzeln gefördert wird.

Erkenntlich an größeren Wurzelballen, die von krümeliger, nährstoffreicher Erde umgeben sind und von gesundem, kräftigem Wachstum der Pflanzen zeugen.

       mit              ohne

Biocon, die Pflanzenhaarwurzelbildung wird angeregt.

 

... und so wird BIOCON angewendet:

 

Allgemeine Anwendungshinweise:

 BIOCON wird über Boden und Blatt rasch aufgenommen, wenn beim Spritzen die Lufttemperatur mindestens +12°C beträgt, der Boden feucht, ausreichend durchlüftet und erwärmt ist.

Bei drohender Mittagshitze BIOCON nur im Morgentau oder gegen Abend anwenden. Auf ausreichende Kalkversorgung des Bodens achten !

 

Für die Erhaltung der Boden- und Pflanzengesundheit

ist bei allen Acker- und Sonderkulturen die alsbaldige BIOCON-Behandlung der Ernterückständen wie Stroh, Baumschnitt, Blätter, Strünke, Mulchmaterial sowie von ausgebrachten aber nur mangelhaft fermentierten Bioabfällen besonders wichtig und dienlich.

BIOCON beschleunigt bei geringem Aufwand deren Abbau samt den anhaftenden Schadorganismen. Führt zu rascher Humifizierung und beseitigt zugleich evtl. vorhandene Gerüche. Dies ist deshalb so wichtig, weil diese Stoffe je nach Wassergehalt bei mangelhafter Umsetzung entweder vertorfen, somit die Wasserführung für Pflanzen behindern oder Fäulnisstoffe bilden, die ideale Brutstätten für pflanzenschädigende Bodenpilze, Viren, Nematoden, Engerlinge und Drahtwürmer darstellen.

 

Die mit BIOCON verbesserte Rotte unterbricht zugleich am sichersten und ohne Zusatzkosten die Entwicklung von Schadorganismen die sonst an mangelhaft verrotteten Pflanzenrückständen überwintern.

 

Die alleinige, bestimmungsgemäße Anwendung von BIOCON erfordert keine Wartezeit, ist für Mensch, Bienen und Nützlinge unschädlich. Gleiches gilt bei kombinierter Anwendung mit dem gut mischbaren BIOCOS.

 

Vorsicht bei der Stickstoff-Düngung!

Maximale N-Gaben müssen um 5-10 % reduziert werden, da BIOCON die Wirksamkeit der Düngemittel verbessert. Bei Zusatz von N-Dünger, bzw. Aminosäureprodukten, müssen diese um 50 % reduziert werden.

 

Bei Zumischung von Bekämpfungsmitteln beachten:

Herbizide sowie org. Fungi- und Insektizide die zugemischt werden, müssen um mind. 30 % reduziert werden. Anorg. Fungi- und Insektizide sind um mind. 50 % zu reduzieren. BIOCON erst am Schluss in die Spritzbrühe geben.

 

 

Ob sich das zumischende Bekämpfungsmittel mit BIOCON mischen lässt, muss im Einzelfall vom Anwender in einer Mischprobe getestet werden. Diese kräftig schütteln! Entstehen dabei keine Ausflockungen, so ist nach bisheriger Kenntnis die Mischung spritzfähig, wenn die übrigen Vorschriften der Bekämpfungsmittel eingehalten werden. Eine Gewährleistung ist aber davon nicht ableitbar.

 

 

Bevor man eine Zumischung bzw. Anwendung von Fungi- und Insektiziden vornimmt, überlege man, ob nicht die Anwendung des schnell wirkenden Pflanzenstärkungsmittels BIOCOS ausreicht. Bei rechtzeitiger BIOCOS-Anwendung wird die pflanzliche Widerstandsfähigkeit vor allem gegen Blattpilze und saugende Blattschädlinge verbessert, dies senkt nachhaltig den Bedarf von Insektiziden und Fungiziden!

 

Da die Anwendung außerhalb unseres Einflußes liegt, können wir nur eine Gewährleistung für die unverminderte Qualität von BIOCON übernehmen.

 

Haltbarkeit-Lagerung:

Behälter nicht längere Zeit an praller Sonne stehen lassen. Im verschlossenen Behälter aufbewahrt, kann die Anbruchmenge im Folgejahr noch verwendet werden. Vor Frost schützen!

 

Mit Wasser ausgespülte BIOCON-Kanister sind frei von Anhaftungen und können deshalb über den örtlichen Recyclinghof entsorgt werden.

 

 

Anwendung unter Beachtung der allg. Anwendungshinweise:

 

Für Flächenspritzungen mind. 300 l Wasser/ha.

 

Nacherntespritzung bei Acker- und Sonderkulturen:

6-9 l/ha je nach Mengenanfall der Ernterückstände bzw. Bioabfälle.

 

Spritzungen zu erosionsbgefährdeten Flächen:

10 l/ha. Bei Bedarf nach 2-3 Wochen wiederholen. Auf Hanglagen sinnvoll in Verbindung mit Bodenbedeckung bzw. Pflanzenbewuchs.

 

Getreide, Raps:   

4 l/ha nach Saataufgang, spätestens zur Bestockung

5 l/ha kurz vor dem Schossen.

Mais:

4 l/ha ab erster Woche nach Saataufgang

6 l/ha bei 40-60 cm Wuchshöhe.

Rüben, Tabak, Kartoffeln: 

4 l/ha im 2- 6 Blattstadium und 7 l/ha vor Reihenschluß.

Erbsen, Klee,Bohnen: 

4 l/ha zu Beginn von jedem Aufwuchs sowie weitere

4 l/ha je nach Bedarf im Abstand von 2-3 Wochen

   (steigert zusätzlich die N2 -Fixierleistung).

Grassaaten:

4 l/ha zur Bestockung sowie evtl. 2-3 Wochen später nochmals.

Grünland:                   

4 l/ha jeweils einige Tage nach dem Mähen bzw. Abweiden

   (fördert besonders  flachwurzelnde Untergräser- u. Kleearten).

Erdbeeren:

4 l/ha zum Pflanzen bzw. Austrieb und Vorblüte.

   Danach5 l/ha im Abstand von 2-3 Wochen.

Salat, Gurken, Tomaten, Spinat:

2 l/ha zur Saat bzw. nach Auspflanzen sowie mehrmals im

   Abstand von ca. 2 Wochen.

Kohlarten, Zwiebeln:

4 l/ha zur Saat bzw. nach Auspflanzen sowie mehrmals im

   Abstand von ca. 2 Wochen.

Reben, Hopfen, Obstkulturen:  

0,2 %ig ab Austrieb bis zur Ernte im Abstand von mindestens

10 Tagen, mehrmals je nach Bedarf. Zum Gießen 0,4 %ig.

Stecklinge, Pikierlinge :

wöchentlich 0,05 %ig gießen bzw. spritzen.

Baumschulpflanzen, Stauden und Zierpflanzen:           

0,3 %ig bei Vegetationsbeginn sowie nach Bedarf

im Abstand von 2-3 Wochen.

 

 

Wurzelraumbehandlung mit Dunglanze

zur Bodenbelebung mit Wurzelstimulierung:

Man mache unmittelbar seitlich unter dem Stock einen ca. 30 cmtiefen Einstich. Bei größeren Bäumen entsprechend mehr Einstiche im Kronenbereich. Je 1000 Einstiche benötigt man 1000 l Spritzbrühe mit 4 l BIOCON bei 30 bar Einspritzdruck und 2-3 Sek. Spritzdauer je Einstich. Bei sehr stark geschwächten Pflanzen lohnt es sich, die Belanzung nach ca. 2 Wochen zu wiederholen.

 

Haltbarkeit- Lagerung: Behälter nicht längere Zeit an praller Sonne stehen lassen. Im verschlossenen Behälter aufbewahrt, kann die Anbruchmenge noch im Folgejahr verwendet werden. Vor Frost schützen!

 

Lieferung: Im 20-Kg Kanister.    2,5-Kg Kanister mit Dosierungsempfehlung für Kleingärten.

             

Stand 12/2010